Low Key Fotografie
Die Low Key Fotografie hat einen ganz besonderen Stil und wird oft als künstlerisches Mittel eingesetzt. Das Prinzip besteht darin dunkle Farbtöne und deutliche Kontraste darzustellen. Doch nicht nur Profis können sich an dieser Technik ausprobieren.

Selbst für Anfänger sollte es kein Problem sein die Low Key Fotografie zu testen. Das ausgewählte Motiv wird Hauptbestandteil des Bildes und erstrahlt förmlich vor dem dunklen Hintergrund, obwohl es nur sehr schwach angeleuchtet ist. Ein gewisses technisches Verständnis sollte man deshalb mitbringen, um die Low Key Fotografie richtig durchzuführen.
Die meisten Bilder aus diesem Bereich sind in schwarz weiß dargestellt. So kommen Kontraste und Umrisse viel besser zum Vorschein. Es gibt mittlerweile schon Kameras, die eine entsprechende Einstellung im Menü haben. Diese Low Key Funktion leuchtet das Motiv und die Umgebung automatisch sehr dunkel aus. Bei andere Kameras benötigt man unbedingt ein Belichtungsmesser.
Diese besondere Technik wird hauptsächlich bei Aktfotografie oder bestimmten Objekten angewandt und ist ein großer Teil der Fotokunst. Es können jedoch auch Landschaften in diesem Stil aufgenommen werden und somit besonders bedrohlich wirken. Da im Bild nicht sehr viel zu erkennen ist, ist die Low Key Fotografie zwar leicht aufwendig, gehört jedoch auch zur schlichtesten und gleich poetischen Kunst. Die besten Ergebnisse erzielt man mit einer Spiegelreflexkamera.
Das genaue Gegenteil zur Low Key Fotografie ist die High Key Fotografie. Hier werden sehr helle Motive, beziehungsweise Bilder dargestellt. Schwierig daran ist das ganze Foto nicht überbelichtet aussehen zu lassen. Es soll nur eine gewisse Stärke an Helligkeit wirken und ebenso die Kontraste herausbringen.
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