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Digitale Bilderrahmen – Stromfresser?

Die digitalen Bilderrahmen werden beliebter und stehen immer häufiger in den Wohnungen Deutschlands. Mittlerweile gibt es viele Modelle und Varianten die Fotos im Rahmen ganz einfach per Knopfdruck zu wechseln. Stiftung Warentest führte eine Untersuchung durch, bei der 20 verschiedene Rahmen getestet wurden.

Auch im Arbeitsalltag leuchten die bunten Erinnerungen, festgehalten in der digitalen Welt. Je nach Belieben und sogar im Minutentakt können sich die Bilder automatisch wechseln. Der Rahmen, der das Bild umschließt, sieht täuschend echt aus. Somit kann man viele Besucher beeindrucken. Doch die digitale Variante hat auch Nachteile. So kostet sie nicht nur mehr, sondern verbraucht auch Strom. 3 bis 17 Watt verbrauchen Rahmen mit einer Diagonale von 16 bis 27 Zentimetern. Bedenkt man, dass mehrere Rahmen zum Einsatz kommen, kann sich das schon negativ auf die jährliche Stromrechnung auswirken.

Beim Kauf ist neben dem Stromverbrauch im normalen Betrieb einiges zu beachten. Manche Geräten haben keinen Standby-Modus und lassen sich somit nicht ausschalten. Das zieht einen ständigen Verbrauch von rund 7,1 Watt mit sich. Viele elektrischen Geräten verbrauchen jedoch auch im Standby-Modus viel Strom. Nicht die digitalen Bilderrahmen. Im Durchschnitt liegt der Verbrauch unter einem Watt oder verliert sich verschwindend gering.

Die 20 getesteten Rahmen wurden mit einem Stromverbrauch für ein Jahr berechnet. Dabei ist eine normale und einheitliche Nutzung als Grundlage genommen worden. Der Preis lag bei 20 Cent die Kilowattstunde und die durchschnittliche Nutzungszeit von sechs Jahres floss mit ein. Als Ergebnis erhielt die Stiftung Warentest, dass der sparsamste Rahmen in sechs Jahren 14 Euro Strom verbraucht. Das Gegenteil beweist jedoch der Rahmen, der mehr als das Fünffache an Energie verbraucht, und mit 74 Euro zur Last fällt. Deshalb ist es wichtig beim Kauf auf den Stromverbrauch und die möglichen Zustände zu achten. Auffällig war, dass die Geräte mit dem geringen Verbrauch im Betriebszustand, auch einen geringen Verbrauch auf sechs Jahre gerechnet aufweisen können.

2 Responses to “Digitale Bilderrahmen – Stromfresser?”

  1. [...] Die digitale Welt der Bilderrahmen hat sich in der letzten Zeit immer mehr verbreitet. In vielen Wohnungen oder am Arbeitsplatz kann man die kleinen Wunder der Technik anschauen und die meisten Elektronikmärkte haben verschiedene Produkte im Angebot. [...]

  2. [...] W¤rmepumpen immer einen eigenen Stromz¤hler erhalten und von den Energieversorgern …Digitale Bilderrahmen Stromfresser?Die digitalen Bilderrahmen werden beliebter und stehen immer h¤ufiger in den Wohnungen [...]

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