Die Schönheit der Natur
Besonders dicht geht der Fotograf an das Objekt heran und drückt den Auslöser. Die Makrofotografie kann genaue Details darstellen und wird vor allem im Bereich der Naturfotografie sehr oft angewendet.
Insekten, kleine Tiere, Maserungen im Holz oder Blätter gehören zu den beliebten Objekten in der Makrofotografie. Hier wird jedoch keine Panoramaaufnahme gemacht, sondern das Augenmerk kann auf die schönen kleinen Details gelegt werden. Die Kunst dabei ist, dass das Bild nicht unscharf wird und der fotografierte Gegenstand besonders zur Geltung kommt. Oftmals ist das Verhältnis vom Motiv 1:1 zum aufgenommenen Foto.
Doch ohne die ideale Kamera und das Zubehör ist es schwer solche Bilder einzufangen. Normale Objektive arbeiten in den Maßstäben 1:7 bis 1:10. Mit Hilfe von spezielle Makroobjektiven oder Nahlinsen kann der Maßstab noch verändert werden. Dieses Zubehör kann auf einer Spiegelreflexkamera angebracht werden. Mit normalen Digitalkameras ist die Makrofotografie jedoch auch möglich.
Je näher man dem Objekt kommt, umso geringer wird die Schärfentiefe. Die Schärfenebene muss daher genau am Objekt liegen. Die verschiedenen Brennweiten bei Makroobjektiven, von 60mm bis 200mm ermöglicht viele Grade der Genauigkeit. Die Brennweite muss verändert werden, wenn sich auch der Abstand der Kamera zum Objekt verändert. Auch fliegende Insekten können scharf und detailliert aufgenommen werden, auch wenn der Fotograf weiter weg steht.
Die Makrofotografie bietet eine ideale Gelegenheit einen genauen Blick auf die Natur und die Umgebung des Menschen zu werfen. Jedes Jahr gibt es faszinierende Ausstellungen von Künstlern. Dabei wird das Motiv nie langweilig, denn es gibt genug Objekte, die immer noch kleinste Geheimnisse bewahren.



