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Die besten Fotos auf einem Rundflug

Über Weihnachten war ich für mehrere Wochen in Südafrika und Namibia unterwegs. Während ich im schönen südafrikanischen Kapstadt einen Hubschrauberflug genossen habe, habe ich mir einen Rundflug über die bekannten Dünen von Sossusvlei in Namibia im Flugzeug gegönnt. Neben den schönen Dünen haben wir noch den Küstenstreifen zwischen Swakopmund und Walvisbay inklusiver zweier Schiffswracks gesehen, ehemalige Diamantenlager und vertrockene Flußbetten. Es lohnt sich also!

Beide Male waren natürlich meine Canon EOS 450 D mit an Bord, dabei 2 Objektive, einmal ein 18 bis 55 mm Allroundweitwinkel und ein Zoom mit 55 bis 250 mm. Eine kleine Casio Kompaktkamera hat mir ein paar Videos beschert.

Hier möchte ich meine Erfahrungen schildern, wie man am besten zu gelungenen Fotos auf einem Rundflug kommt. Neben den Grundregeln (z.B. Akkus inkl. Ersatzakkus aufladen und Speicherkarten löschen) gibt es noch allerhand mehr zu beachten.

  • Auswahl des Fluganbieters: Man sollte auf jeden Fall ein Fensterplatz buchen, am besten noch neben dem Piloten (das gilt für den Hubschrauber). Wenn der Anbieter erzählt, dass auch die Mittelplätze gut sind zum fotografieren, glauben Sie ihm nicht!
  • Preise vergleichen und nach besonderen Routen für Fotografen fragen. Oftmals kann man durch die Wahl des Anbieters etwas sparen.
  • Dunkle Kleidung anziehen: Reflektionen und Schatten spiegeln sich in den Plastikfenstern.
  • Welche Flugseite? Fragen Sie den Piloten, auf welcher Seite man für die besten Fotos sitzen sollte. Nicht immer fliegt er eine Extrarunde um die Sehenswürdigkeiten.
  • Das richtige Objektiv: Bei den meisten Rundflügen benötigt man kein Zoomobjektiv, sondern ein gutes Weitwinkel ist mehr als gut und gibt bessere Einblicke in die Landschaft als ein Zoomobjektiv. Wissen Sie, dass auf der Tour als nächstes etwas kommt, welches Sie nah fotografieren wollen, wechseln sie frühzeitig das Objektiv.
  • Achtung, es schaukelt: Meistens schaukelt es sehr und man kann die Kamera nicht besonders ruhig halten. Auch deshalb ist ein Zoom (auch noch ohne Stabilisator) die schlechtere Wahl. Wählen Sie eine kurze Belichtungszeit von ungefähr 160 oder noch kürzer.
  • Beste Flugzeit: Fliegen Sie frühmorgens oder spätabends: Das können Sie sich denken. Die Tagesrandzeiten bieten das bessere Licht zum Fotografieren.
  • Anzahl der Fotos: Ich habe bei dem 2 Stunden Flug über der Wüste über 500 Fotos gemacht, also knapp 5 Fotos pro Minute. Machen Sie lieber ein paar mehr, spielen Sie mit der Belichtung rum. Löschen können Sie ja immer noch. Aber denken Sie dran, dass Sie auch den Rest des Flugs genießen!
  • Vermeiden Sie Flugübelkeit: Sind Sie nicht sicher, ob Sie den Flug ohne das Benutzen der Spucktüte überstehen, erkundigen Sie sich vorher in der Apotheke nach „Dramamine“. Das ist ein gutes Medikament gegen Seekrankheit und Flugübelkeit.

Fazit
Ein Rundflug im Flugzeug oder Hubschrauber bietet tolle Aussichten und noch bessere Möglichkeiten für tolle Fotos. Achten Sie auf dunkle Kleidung, die beste Tageszeit und ein ruhiges Händchen. Eine Weitwinkelobjektiv ist dabei die beste Wahl!

Beispiel 1: Hubschrauberflug über Kapstadt

Foto: deutliche Spiegelungen links vom Stadion in Kapstadt – Schade!

Kapstadt aus der Luft

Foto: Besser – anderer Blickwinkel, bessere Sonneneinstrahlung (Sonne im Rücken) und keine Spiegelungen.

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Beispiel 2 Rundflug mit dem kleinen Flugzeug über den Dünen von Sossusvei in Namibia

Foto: Guter Kontrast, die Sonne steht richtig, keine Spiegelungen in den Fenstern

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Foto: Aufnahme derselben Gegend, aber aus anderem Blickwinkel und zu einem späterem Zeitpunkt

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