Der Bildstabilisator
Die meisten neuen Kameramodelle haben einen Bildstabilisator integriert. Man hat nicht immer ein Stativ dabei, doch die Bilder können trotzdem sehr scharf aussehen. Die Technik dient vor allem dazu, bei schlechten Lichtverhältnissen das Bild nicht zu verwackeln.
Die Belichtungszeit muss bei Nachtaufnahmen oder bei dunklen Verhältnissen höher gestellt werden. Bei der handelsüblichen Kameras kann dies in bis zu 16 Stufen verstellt werden. Der Stabilisator kann dann bis zu vier Blendenwerte gewinnen und auch mit einer längeren Brennweite ist es möglich kein verwackeltes Bild zu erhalten. Je nach Modell und Preis der Kamera arbeiten dieses Systeme unterschiedlich. Generell gibt es zwei verschiedene Funktionsweisen. Man trennt elektronische und optische Bildstabilisatoren.
Die elektronischen nehmen Berechnungen am Bild vor. Die Software ist dabei sehr ausgefeilt und es kommen selbst hier verschiedene Funktionsweisen zum Einsatz. Die elektronischen Systeme können allerdings die Qualität des Bildes beeinflussen und arbeiten nicht so hochwertig, wie die optischen Methoden. Vor allem in preisgünstigen Modellen findet man die elektronische Variante. Hat man gar keinen Bildstabilisator, so kann man auch später am PC einige Bearbeitungen machen, die jedoch auf die gleiche Weise wirken.
Der optische Stabilisator wird auch über eine Software gesteuert. Hier wird bei einer Verwacklung des Bildes die Linse elektronisch dagegen gesteuert. Eine andere Möglichkeit ist durch das Bewegen des Bildsensors die Verwacklung auszugleichen. Die Stabilisierung ist mit fast jedem Objektiv möglich, sodass man die Möglichkeit hat auch ein preiswertes Objektiv zu verwenden. Selbst in Ferngläsern findet diese Methode Anwendung.
Abgelegt unter: Allgemein



