Ausstellung von Hans Robertson
Hans Robertson ist ein bekannter Fotograf der in den goldenen Zwanziger Jahren viele Fotografien in Berlin angefertigt hat. In der Berlinerischen Galerie kann man seine Meisterwerke anschauen und sich von dem Gefühl der damaligen Zeit mitreißen lassen.
Geboren wurde Hans Robertson 1883 in Hamburg und gestorben ist er 1950 im dänischen Exil. Gerade in der Zeit der Weimarer Republik konnte sich Robertson als wichtigster Fotograf im Bereich der Portraits etablieren. 1927 übernahm er das Atelier am Kurfürstendamm und machte von sich Reden. Er wurde immer beliebter und entwickelte sich zum Fotografen von Schriftstellern oder Politikern. Käthe Kollwitz, Heinrich Mann oder Gustav Stresemann sind gerne zu ihm gekommen.
Einen großen Schritt zu Bekanntheit erlangte er durch die besonderen Aufnahmen von modernen Tänzern und Tänzerinnen. Gret Palucca, Mary Wigman, Harald Kreutzberg und Vera Skorone haben sich von ihm fotografieren lassen. All diese Bilder sind in der Ausstellung besonders in Szene gesetzt und können noch heute die Besucher beeindrucken.
Schon in der damaligen Zeit verstand er etwas davon, die Bewegung im Bild festzuhalten. Dabei war die Kameratechnik damals lange nicht so ausgereift, wie sie es heute ist. Er verstand sein Handwerk und beherrschte die hohe Kunst der Fotografie bis ins kleinste Detail. Die Ausstellung „Berliner Jahre” zeigt seine Meisterwerke aus den letzten Jahren der Weimarer Republik. Er gehörte zu den bedeutendsten Fotografen dieser Zeit und Liebhaber der alten Fotokunst dürfen sich die Ausstellung nicht entgehen lassen.
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