An die Umwelt denken
Weihnachten ist für viele Technikhändler eine Zeit, in der der meiste Umsatz eingefahren wird. Neue Handys, neue MP3-Player und auch Digitalkameras landen oft als Geschenke unter dem Weihnachtsbaum. Doch nicht jeder Jugendlicher oder Erwachsener benutzt zum ersten Mal so ein Gerät. Viele haben noch ein altes Fotohandy oder eine Kamera im Schubfach liegen.
Es gibt mehrere Möglichkeiten sich von diesen zu trennen. Wenn das Gerät noch funktioniert, kann man es gut und gerne verschenken oder sogar versteigern. So bekommt man noch Geld für das alte Gerät und kann das neue finanzieren. Ist die Kamera jedoch kaputt, so lohnt es kaum sie zu verkaufen. Viel eher wandert sie in den Müll, doch das ist schädlich für die Umwelt.
Der Hausmüll ist für solche Geräte strickt untersagt. Doch ein Großteil der Bevölkerung weiß nicht, dass man solche Geräte anders entsorgen muss. Akkus, Display und Kabel enthalten immer noch schädliche Stoffe, wie Quecksilber oder Blei, und dürfen nicht in den normalen Müll gegeben werden. Sie gehören in den Sondermüll. Das schont die Umwelt und spart Ressourcen, denn viele der eingebauten Materialien sind wieder verwendbar.
Doch es muss nicht immer der Recycling Hof sein. Auch viele private Firmen kaufen die Geräte, denn mit etwas Geschickt sind sie wieder zu reparieren. Nicht immer muss man sich eine neue Kamera kaufen, wenn die alte kaputt geht. Oft sind es nur kleine Handgriffe und sie funktioniert wieder. Wer das Gerät dennoch nicht mehr haben will, kann es zu gemeinnützigen Vereinen schicken. Diese finanzieren mit den Erlösen noch Hilfsprojekte. Ist die Kamera noch einsatzbereit, so würden sich auch Schulen und Jugendeinrichtungen über die Abgabe freuen. Kann man nichts mehr mit dem Gerät machen, so gehört es definitiv auf den Recycling-Hof. Die Abgabe ist kostenlos. Beim Kauf einer neuen Kamera kann man das Altgerät beim Händler abgeben, er ist verpflichtet es zurückzunehmen.
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